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01
Juni
2020

[Alena] Der Zahn der Zeit

Gefühlt habe ich vorletztes Jahr mit Karisma ist Ausbildung zum E-Cross angefangen, gefühlt hat sie letztes Jahr ihr Fohlen Kitty zur Welt gebracht. Tatsächlich sind diese gefühlten 2 Jahre reale 13 Jahre und aus der 5jährige groß geratenen Fuchsstute mit dem ernsten Gesicht ist eine 18jährige geworden, die graue Haare auf der Stirn bekommt und zwar noch motiviert ist, aber keine Turniergranate mehr sein braucht.

Karisma hat mich über die Jahre viel begleitet und darf das auch weiter tun, nur die Turnierplätze werden wir zusammen nicht mehr besuchen. Da hat sie einen Haken dran gemacht, ganz still und heimlich. Ich beobachte ihre beiden Nachkommen: Kitty in E und A und ihr jüngerer Sohn Supertyp wird doch tatsächlich aktuell untern Sattel gebracht. Ich bereue das Jahr Pause, das ich ihr am Reitstall Elwen gegeben habe kein Stück, wenn ich sehe, was für ein Prachtpferd Supertyp zu werden scheint.

Für mich heißt das jedoch lange nicht, dass ich auch den Sport an den Nagel hänge. Ttasächlich läuft es nach Durststrecken wieder deutlich besser bei mir und zu den drei bequemen Rentnerdamen (Alma und Karisma hier und Takima schon lange als Begleitung auf einer Jungpferdewiese) gesellt sich wieder ein Jungspund:

Tindómiel habe ich vor 7 Jahren an Jakob gegeben, der hat ihr alles beigebracht und sie 4jährig ans Nereus Riding Center gegeben und von dort kommt sie nun 10jährig zurück und ich könnte stolzer nicht sein. Ausgebildet bis Klasse M in Vielseitigkeit, international erfolgreich, gute Zuchtwertungen und zwei Titel hat sie in der Tasche und brennt jetzt nach einer Pause wieder auf Arbeit. Da passen wir aktuell gut zusammen. Wir gewöhnen uns jetzt ein bisschen wieder aneinander und dann schauen wir mal, wo es uns in Vesland so hin verschlägt!

10
Dezember
2018

[Maike] Durch kaltes Wasser

So, ich habe euch versprochen, von unserem Turnier zu erzählen.

Also zunächst einmal: Wir haben nicht gewonnen. Keinen Blumentopf, keine Spinatschleife, keine hübschen halfter oder Decken und auch zur Siegerehrung sind wir nicht gewesen. Aus einer Gruppe von 22 Startern lagen wir am Ende auf Platz 20, das ist nix überragendes in Bezug auf die Turnierplatzierung und damit die Leitung in den knapp fünf Minuten, die es wirklich ins Viereck ging.

Wie ich aber gesagt habe, ging es mir nicht darum, sondern eher um das Drumrum: Die Vorbereitung, die Aufregung, den Richterkommentar, viele andere Pferde, viele Menschen und viel Durcheinander. Das hat super funktioniert. Zunächst war Kitty ein bisschen arg angespannt, als es in den Hänger ging. Zuletzt ist sie dann woanders wieder ausgestiegen und alles Bekannte war weg. Dieses mal war ich es, die sie kennt, die den Hänger öffnete und sie ausgeladen hat und bei ihr geblieben ist und nachdem sich der kurze "oh mein Gott, ich verliere wieder alles"-Moment gelegt hatte, merkte sie dann, dass es wohl Turnier ist und ab da kannte sie alles.

Sie war beim Warten entspannt, beim Abreiten entspannt, bei der Prüfung entspannt und hinterher beim Aufladen und der Heimfahrt auch. Ich muss gestehen, das unentspannteste an der Veranstaltung war ich selber - und das Pferd, das in der Prüfung hinter uns, das sich auch in der Rangliste hinter uns einsortierte. Das sorgte nämlich durch zu geringen Abstand durch ziemliche Ablenkung bei Kitty und auch bei mir. Reiterin Sarah entschuldigte sich im Nachhinein bei mir, die junge Haflingerstute hatte wohl einen ausgesprochen schlechten Tag.

Ich selber habe mich in der Hilfengebung zweimal unpräzise ausgedrückt und entsprechend gab es dann Abzüge, allgemein machte Kitty aber Fehler, weil ich Fehler gemacht habe und sie alles richtig machen wollte. Was lernen wir draus? Entspannter sein und einzeln gerittene Prüfungen gehen, dann wird es vielleicht klappen. Nächstes Mal also explizit eine Einzel-E-Dressur oder mal Caprilli versuchen. Jedenfalls hat es mich bestärkt hin und wieder einzelne Turniere mitzunehmen.

05
Dezember
2018

[Maike] Ein Sprung in kaltes Wasser

Vor einem Monat habe ich euch berichtet, wie Kitty und ich langsam voran kommen und durch Wind und Wetter immer wieder zum Training in der Halle "verdammt" waren. Es stellt sich raus, dass das ganze mit Kitty etwas macht. Sie fragt mehr bei mir nach und ist aufmerksamer, obwohl sie abgelenkter ist. Scheinbar helfen andere Pferde in der Halle dabei, ihr teilweise auftretendes Gehabe anders zu kanalisieren. Im November hatten wir die besten Traingseinheiten seit... nun ja, eben seit ich sie habe.

Sowohl das Dressurtraining als auch die kleinen Lektionen mit Sprüngen (danke an dieser Stelle für die Zusammenschlüsse und gemeinsames Aufstellen und Abbauen) klappen einfach wie aus dem Nichts heraus. Natürlich sind wir weit weg von perfekt, ich bin jedoch sehr zufrieden.

Tatsächlich bin ich so zufrieden, dass ich entschieden habe, Kittys und mein Können auf die Probe zu stellen. Sie kennt Turnieratmosphäre eigentlich von früher und allein um ihre Reaktionen zu sehen und ihr mal neues Umfeld zu geben, habe ich eine E-Dressur beim monatlichen Jungpferdetag des Aufzuchtshof Joisser genannt. Es geht mir nicht um eine Wertnote oder gar eine Platzierung sondern eben darum, dass Katniss und ich das zusammen gut meistern.

Das Verladetraining letzte Woche war sehr unspektakulär, einzig mit Einflechten hatte ich etwas zu kämpfen und natürlich mit meiner Nervosität. Ich weiß nämlich gar nicht, wann ich zuletzt auf einem Turnier war. Das ist sicher schon 16 Jahre her. Dafür hat Stefan Tscherno einen Tag freigenommen und spielt jetzt mal für mich den Turniertrottel.

Ich erzähle euch, wie es war!

07
November
2018

[Maike + Stefan] Hallensaison

Dieses Jahr dachte man es ja fast gar nicht, aber jetzt fängt doch langsam die Hallensaison an und das nicht, weil das Wetter irgendwie grässlich würde wie es das sonst im November zu tun pflegt, sondern weil es nachmittags einfach irgendwann dunkel wird und man auf Flutlicht angewiesen ist und dann eben doch lieber in die Halle geht.

Für Kitty und mich bedeutet das, wieder ein bisschen mehr unter andere Reiter zu kommen und Kitty lässt sich noch immer gerne ablenken und hat aktuell offensichtlich so etwas wie eine zweite Pubertät, sie ist generell ein bisschen auf Draht, sobald ein Wallach oder gar Hengst in der Nähe ist. Dennoch haben wir schöne Fortschritte machen können durch das Training. Ich konnte meine Überlegungen aus dem Spätsommer tatsächlich umsetzen, inzwischen sitze ich an drei tagen im Sattel und arbeite an vier Tagen locker vom Boden. Letzteres ist dann mal ein Spaziergang, mal ein bisschen Laufen im Round Pen, mal Kopfarbeit oder eben Longieren. Im Sattel machen wir Dressurtraining, Stangenarbeit und kleinere Hüpfer, wenn es das Wetter und die Uhrzeit zulässt, gehe ich auch mal eine Runde ins Gelände, wobei mich Alena auf ihrer Ponystute Alma oder Kittys Mutter Karisma begleitet. Sie bestärkt mich immer darin, für die Stute weiter zu machen und freut sich über unsere Fortschritte.


Ganz anders da Stefan und Tscherno. Die beiden fahren durch die vesländische Turnierszene und die beiden eigentlich nur im Rahmenprogramm unterwegs sind, freut sich Stefan immer wie ein kleines Kind über Turnierschleifen und Sachgewinne. Die beiden sind großartig zusammen, aber jetzt wo uns das Wetter in die Hallen zwingt, kommt für beide das Crosstraining etwas kürzer. Stefan will sich mit Tscherno daher im Winter auf Macken im Springen konzentrieren und wird wohl die Vielseitigkeit dann ab März wieder langsam auspacken. Bis dahin gibt es für meine Männer dann "nur" Dressur und Springen, wobei sie auch darin gut unterwegs sind.

Wie löst ihr das "Winterproblem", wenn ihr nicht wie manche anderen Winterlager auf Caymaro oder gleich Hawaii aufschlagen könnt?


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