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#12 - Oblivion • Absender: Natsch, 10.01.2021 14:45

OBLIVION
DER OZEAN KENNT KEINE VÖLLIGE RUHE
DAS GILT AUCH FÜR DEN OZEAN DES LEBENS


Dienstag, 12.05.2015 - erste Reaktion
Mein Kopf fühlte sich leer und bleischwer an als ich ihn auf meinem harten Kissen zur Seite neigte und mit geschlossenen Augen in die Richtung schaute, aus der ein nervtötender, heller Ton kam. Mein Wecker? Irgendwie hatte ich ihn weniger mechanisch dafür aber lauter in Erinnerung gehabt, aber ich könnte mich auch irren. Nach dem Knopf tastend, murmelte ich irgendetwas unverständliches, ehe mein Arm wieder kraftlos herunter sackte. Das Piepen ließ nicht nach, aber ich war zu müde um dem ein Ende zu setzen. Neben dem nervtötenden Geräusch spürte ich auch auf einmal schlagartig ein trockenes Gefühl in meinem Mund, als hätte ich stundenlang auf einem Stück Pappe herumgelutscht. Genervt fuhr ich mit der Zunge über meine Lippen, was das Gefühl jedoch nicht verbesserte. Eher verschlimmerte. "Mein Gott..", hörte ich meine eigene kratzige Stimme sagen, ehe ich Schritte hörte. Irritiert blinzelte ich gegen das künstliche Licht an - Gott, warum war es so hell? Und warum war jemand in meiner Wohnung? "Willkommen zurück, Nadine.", hörte ich eine fremde Stimme sagen und schirmte meine Augen mit der Hand vor dem grellen Licht ab. "Zurück?", krächzte ich und sackte etwas tiefer in mein Kissen. "Sie lagen ein halbes Jahr im Koma, Nadine..."
 
Mittwoch, 27.05.2015 - erster Tag Zuhause
Nach wie vor benommen und nicht wirklich glauben könnend, was passiert sein soll, betrat ich meine Wohnung. Die Angst vor dem was mich dort wahrscheinlich erwarten würde, schluckte ich mühsam herunter. Doch überraschenderweise war alles sauber. Irritiert blickte ich zu meinem Bruder, der mit hochgezogenen Schultern meine Koffer in den Flur stellte. "Ich konnte sie nicht aufhalten. Tut mir Leid.", just in dem Moment strahlte mit meine Schwester entgegen. Sie war 10 Jahre älter als ich, eine gestandene Frau und wohnte eigentlich 500km von uns entfernt. "Was machst du denn hier?", fragte ich entgeistert wie auch erschöpft und fuhr mir fahrig durch das dünn gewordene Haar. "Vorerst auf dich aufpassen...", war ihre lässige Antwort. "Und dein Mann?" - "Den stört das nicht", ich schaute sie einen Moment skeptisch an, ehe ich nickte und mich voll und ganz auf das Gefühl einließ endlich wieder Zuhause zu sein.
 
Mittwoch, 10. Juni 2015 - Alte Routine?
Meine Schwester bei mir wohnen zu haben war ein seltsames aber zugleich auch tröstendes Gefühl. Mein Bruder und seine Verlobte schauten häufig vorbei und somit schlichen sich die alten Gewohnheiten ein, als wir noch alle zusammen gewohnt hatten. Wir verbrachten viel Zeit miteinander und auch wenn alles in mir danach drängte, nach Samir zu sehen, so konnte ich weder meinen Bruder, noch meine Schwester in der letzten Woche davon überzeugen mich zum Stall zu fahren. Auch meiner Mutter hatte ich von meinem Leid am Telefon berichtet, doch sie war ähnlicher Meinung. Von Jared hatte ich noch nichts gehört und er reagierte auch auf keinen meiner Anrufe. Ich wusste, dass er mich im Krankenhaus besucht hatte - später sogar mit seiner Tochter Leah. Aber jetzt schien er nichts mehr von mir wissen zu wollen, eine Tatsache die mich mehr kränkte als ich vermutet hatte. Wahrscheinlich hatte er sich eine andere Frau angelacht. "Heute fahr ich zum Stall..", warnte ich meine Geschwister beim Frühstück vor und hob gleich warnend meine Hand als sie mir widersprechen wollten. "Ich halte es hier drin nicht mehr aus und ich will ja auch nur nach Samir sehen. Ich habe ihn ein halbes Jahr allein gelassen!", das Argument, dass sich die Mädels doch um ihn gekümmert hatten, zog bei mir nicht. "Entweder einer von euch fährt mich hin, oder ich laufe zu Fuß. Ein Spaziergang würde mir eh gut tun.", fuhr ich trotzig fort und streichelte Elly hinter einem ihrer flauschigen Ohren. Auch Elly hatte mich im Krankenhaus besucht - mein Bruder hatte es extra bei dem Pflegepersonal durchgesetzt. Abby betrachtete mich mit dem gewohnten Argwohn, bis die Kleine sich an mich gewöhnen würde, würde es noch eine Weile dauern. Jetzt, da ich so lang nicht dagewesen war. "Ich fahr dich bevor ich zur Arbeit fahre.", verkündete mein Bruder genervt und seufzte schwer, ehe er sein Brötchen belegte.
 
Eine Stunde später saß ich in dem neuen Audi Q5 meines Bruders, seinen A4 hatte er im laufe der vergangenen Zeit gegen jenen "umgetauscht". "Hast du was von Jared gehört?", fragte ich mein blondes Gegenüber und er hob unbestimmt seine Schultern. "Hast du?", forderte ich und wieder seufzte er genervt, drehte sich mir kurz zu. "Vergiss ihn doch einfach. Er würde sich melden, wenn du ihm etwas bedeuten würdest. Wahrscheinlich war das mit euch beiden für ihn nur ein schöner Zeitvertreib. Gott, er ist schon Vater einer 8jährigen Tochter - was willst du mit deinen nun 22 Jahren von so einem?", etwas geschockt starrte ich meinen Bruder an, sagte dazu aber nichts. Vielleicht hatte er recht?
Als der Q5 auf den Parkplatz rollte, stieg ich aus noch bevor mein Bruder die Chance hatte den Wagen abzustellen. "Du darfst mich gerne heute Abend wieder abholen.", erklärte ich ihm und schlug die Türe zu. Andächtig sog ich die umliegende, nach Pferden duftende Luft, in meine Nase und streckte einmal meine Arme. "Was hab ich es vermisst..", seufzte ich selig und ging mit schnellen Schritten, die nach all der Zeit teilweise noch etwas ungelenk aussahen, über den Parkplatz direkt auf die Stallungen zu. Julia kam mir strahlend entgegen und zog mich ohne Umschweife in ihre Arme. "Oh Gott, wie geht's dir? Was ist passiert? Wir hörten nur von deinem Bruder, dass du im Krankenhaus im Koma liegst! Natürlich waren wir dich auch besuchen!", ihre Hektik ließ mich schmunzeln und ich drückte sie einen Moment fester. "Mir geht es wieder gut, bin noch etwas schwach auf den Beinen, aber das wird. Ich will gar nicht daran denken, dass ich gewaschen worden bin!", Julia lachte kurz auf. "Ich bin wohl von einem Auto angefahren worden, der Fahrer hat Fahrerflucht begannen, aber so genau kann ich mich daran nicht erinnern. Der Arzt sagte, dass die Erinnerungen mit der Zeit zurück kommen können.", erklärte ich mit ruhiger Stimme und fuhr mir nochmal durch das Haar. "Deswegen steht jetzt erst einmal eine Anzeige gegen Unbekannt.. Hoffentlich kann ich mich noch an irgendetwas erinnern.", fuhr ich nachdenklich fort. "Wie geht es dir? Deinen Pferden UND wie geht es Samir?", gab ich nun endlich dem Inneren Druck nach und zupfte an ihrem Ärmel rum. "Mir geht's gut, meinen Pferden auch und Samir ist nochmal ein gutes Stück gewachsen! Mit seinen vier Jahren macht er ganz schön was her, aber nach deinem 'Verschwinden' hat er auch arg abgenommen. Ähnlich wie du.", Julias prüfender Blick glitt an mir herunter. "Komm, wir gehen ihn besuchen.", schlug sie lächelnd vor und ich harkte mich bei ihr unter.
Zusammen gingen wir zu der Weide auf der Samir stand, seit er die Fohlenwiese verlassen hatte. Zusammen mit ein paar anderen Hengsten stand er relativ zentral und graste friedlich vor sich hin. "Wow, innerhalb eines halben Jahres ist er erwachsen geworden.", bestaunte ich mein Pferd und seufzte leise. "Tja... sie werden schnell groß..", lächelte Julia und legte einen Arm um meine Schultern. Entspannt aber auch gespannt betrat ich die Wiese und holte einmal mehr tief Luft. "Saaaaaaamiiiiir!", rief ich so laut ich konnte, dabei die Tränen nicht verbergen könnend, die in meinen Augen schimmerten. Der junge Hengst riss überrascht seinen Kopf hoch und spitzte die feinen Ohren. Mit einem lauten wiehern setzte er sich in Bewegung und galoppierte auf uns zu. Gerade noch rechtzeitig wurde er langsamer. "Ich hab mich schon darauf vorbereitet, umgerannt zu werden.", gluckste ich amüsiert und hielt dem fuchsfarbenen Hengst meine Hand hin, welche augenblicklich beschnuppert wurde. Langsam und andächtig strich ich meinem Pferd über den konkaven Kopf und fuhr durch seine strubbelige Mähne. "Der Friseur müsste auch mal wieder kommen, huh?", lächelte ich verschmitzt und kraulte den jungen Fuchs an den Ganaschen, dort, wo ich wusste, dass er es am liebsten hatte. "Sollen wir spazieren gehen?", die Frage galt eher dem Pferd als Julia, die sich jedoch besorgt einschaltete. "Darfst du das denn? Du bist schließlich erst seit einer Woche wieder Zuhause.", ich schaute sie nachdenklich an. "Du kannst ja gerne mitkommen und auf mich aufpassen!", schmunzelte ich gutmütig, keine wirkliche Lust habend, mich auf ein Wortgefecht einzulassen. "Hmm... na gut! Ich nehme Black Eye mit, mit ihm wollte ich eh noch was tun.", erklärte sie mir dann und rief den großen Rappen zu sich.
 
Zusammen gingen wir an den Putzplatz wo schon Vivi mit New York stand, Samir's "Amazone" die ihm einfach nie Beachtung schenken wollte. "Nadine!", stieß Vivi aus und ließ ihre schwarze Stute stehen und kam auf mich zu. "Wieso hast du nichts gesagt?", der Vorwurf in ihrer Stimme war klar heraus zu hören. "Ich dachte so ist die Überraschung vielleicht größer.", versuchte ich einen minder guten Witz und umarmte sie. "Pfff...", stieß sie aus und auch ihr reflektierte ich kurz wie es mir ging und was eigentlich passiert war. "Hoffentlich erwischen sie den Arsch!", fluchte sie und warf einen ihrer Striegel wütend in ihre Putzbox. Beipflichtend nickten Julia und ich.
Als ich anfing Samir zu putzen, kamen auch noch Bea, Elaine, Aylien, Anna, Anna-Lena, Ximena, Hanna, Lisa, Maren und Sandra dazu. Auch ihnen erzählte ich von meinen Ausflug ins Krankenhaus und dem Unfall der sich vor einigen Monaten ereignet hatte und je öfter ich davon erzählte, desto schlimmer wurde das Gefühl, einfach "weg" gewesen zu sein und sechs Monate meines Lebens verpasst zu haben. "Wow - das muss ein sehr seltsames Gefühl sein.", stellte Sandra nachdenklich fest und ich nickte beiläufig. "Sehr, ich kann das alles auch noch gar nicht begreifen. Da ich keine Erinnerung daran habe, kommt es mir so vor als wäre ich gestern noch hier gewesen.", fuhr ich fort und griff nach dem Hufkratzer da Samir's Fell schon in der Sonne kupfern glänzte. "Ich glaub wir können dann..", stellte ich fest und betrachtete dem jungen Hengst ausgiebig, ehe ich seinen Strick löste und herum führte. "Er hat echt abgenommen..", bemerkte ich leise "Ich auch!", sagte Julia und griff nach Black Eye. "Dann viel Spaß und Pass uns auf Nadine auf, Julia!", sagten die Mädels im Chor.
 
Zusammen verließen wir den Hof und gingen erst einmal in Richtung der Militäry-Strecke der ich vor ein paar Monaten noch ganz schmachtend entgegen geblickt hatte. Bis ich wieder richtig reiten können würde, würde wohl noch ein wenig Zeit vergehen. Dementsprechend würde Samir auch noch ein wenig Zeit bekommen bis er dran war. Denn auch wenn ich den ein oder anderen guten Bereiter kannte, so lag mir dennoch am Herzen, auch diesen Schritt mit ihm gemeinsam zu gehen und das Anreiten selbst in die Hand zu nehmen - zusammen mit einem Trainer. Den Blick wieder von der Strecke abwendend, strich ich dem fuchsfarbenen Hengst über den edel anmutenden Hals und drehte mich dann etwas in Julias Richtung. "Und was gibt es bei dir so spannendes was sich in den letzten Monaten getan hat?", fragte ich sie ruhig und wandte den Blick wieder zu Samir, der etwas unruhig wurde. "Ruhig, Kleiner." murmelte er und bedachte das raschelnde Gebüsch mit einem kurzen Blick. "Ich hab mich von Jannis getrennt und habe nun mit Inna Reitstunden.", sagte sie in einem Rutsch und tätschelte Black Eye die samtenen Nüstern. Ich holte einmal tief Luft und schaute sie irritiert an. "Du hast was? Wie ist das passiert?", fragte ich vollkommen perplex nach und bedachte die Ältere mit einem Blick, der keine Ausflüchte zulassen würde. "Er stand auf einmal mit gepackten Koffern da und sagte, dass er das ganze nicht mehr könne. Ich habe zu wenig Zeit für ihn - aber er sagte auch, dass er das verstehen würde, dass ich die Pferde liebe und so viel Zeit hier verbringen würde. Er versteht es, möchte aber nicht weiter auf mich und unsere gemeinsame Zeit verzichten.", erklärte sie mir ruhig, auch wenn man ihr anmerkte, dass sie das ganze noch ganz schön mitnahm. Verständlich. "Und wie lang ist das her?", fragte ich leise nach und hielt in meinen Schritten inne. "Drei Monate.", ich nahm sie in die Arme. Noch ein paar Minuten länger unterhielten wir uns über Jannis und die Beziehung die sie geführt hatten, ehe Julia einen galanten Schlenker Richtung Jared machte. "Keine Ahnung, was mit dem ist. Er meldet sich nicht.", erklärte ich schulterzuckend und rümpfte leicht die Nase, ehe ich kurz tief Luft holte und mich neben dem Reitwegschild, welches uns zurück zum Hof führen würde, auf einen größeren Stein setzte. "Wie er meldet sich nicht? Er war öfters da und hat sogar seine Tochter mitgebracht.", erklärte Julia und betrachtete mich einen Moment besorgt. Ich wedelte mir etwas Luft zu. "Bin nur was müde, es ist so warm und meine Kondition ist gleich Null..", lächelte ich, ehe ich über ihre Worte nachdachte. "Hat mir mein Bruder auch erzählt, er wirkte nicht besonders amüsiert darüber, dass ich nach Jared gefragt hab.", Julia schaute mich perplex an. "Aber eigentlich haben die beiden sich recht gut verstanden... das verwirrt mich.", antwortete sie und ließ Black Eye ein paar Schritte rückwärts gehen, da er unruhig wurde. Samir trat stattdessen von einem Huf auf den anderen und Zupfte an meinen Klamotten. "Lass das!", schimpfte ich müde und zupfte an dem Führstrick, woraufhin er einen Schritt zurück trat und mich mürrisch ansah. "Das alles ist für mich auch ein großes Rätsel.", gab ich ratlos zu und stand wieder auf, mich einmal kurz streckend. "Mein Bruder meinte sogar, dass Jared die Sache mit uns bestimmt nicht weiter ernst gemeint hat und sich deswegen nicht meldet. Er war echt sauer.", erzählte ich weiter und führte den jungen Hengst in Richtung des Hofes. "Das sah für mich aber anders aus..", sagte Julia lediglich und strich sich ein paar ihrer langen Haare hinter ihr Ohr. "Wenn er mir nicht antwortet, werden wir es wohl nie erfahren.", erklärte ich nachdenklich und seufzte schwer.

Als wir wieder am Hof ankamen, war es schon langsam am dämmern und wir brachten relativ zügig die Hengste dorthin zurück wo sie hingehörten. Noch eine Möhre zugesteckt und ich war erstmals vollkommen zufrieden mit einem Tag seit ich wieder wach war. Es hatte mir gut getan, dass ich zum Pferd und den Mädels gefahren bin, auch wenn ich gerade sehr müde war. "Heute Abend kann ich sicher gut schlafen..", lächelte ich selig während wir die Putzkoffer wegräumten und den Putzplatz fegten. Oder viel mehr Julia, denn das wollte sie mich noch nicht machen lassen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich noch ca. 30 Minuten Zeit hatte, bis mein Bruder einschlagen würde.

Aufgabe - Aufräumen
"Das tat heute echt gut..", sagte ich gähnend und betrat vor Julia das Stübchen. "Kann ich mir vorstellen. Sehen wir dich jetzt wieder öfter hier?", fragte sie vorsichtig und betrachtete mit einem leichten Augenrollen die vielen Teller und Muffinpackungen die über dem Tisch zerstreut lagen. "In unserer Abwesenheit wurde wohl eine Party gefeiert. Aber Ja, ich werde in Zukunft wieder öfter hier sein. Zumindest werde ich versuchen das durchzubekommen.", lachte ich erschöpft und fing an die Teller wegzuräumen. "Jetzt lass das doch!", schimpfte Julia, doch ich streckte ihr nur die Zunge raus. "Lass mich, ich will auch ein wenig am 'Leben' teilhaben.", neckte ich sie und stellte die Teller und Gläser in die Spüle, wo sie dann anfing, sie zu spülen. Währen dessen räumte ich die kleinen Papiere in die Mülltonne und wischte mit einem nassen Lappen über den Tisch.

"Pferdchen gesehen, Aufgeräumt - man ich bin heute echt gut!", grinste ich und ließ mich auf einen der Stühle nieder. "Ja, übertreib es nicht.", mahnte Julia und reichte mir einen warmen Kakao, ehe wir uns in kleineren Gesprächen verloren.

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