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#11 | Was will ich?

in Past 25.05.2017 14:56
von Darcy • 114 Beiträge | 160 Punkte

März 2016

Die Kunst zu leben besteht aus einer guten Mischung aus Loslassen und Festhalten – HENRY ELLISE


„Du musst nach Hause fahren“ ertönte eine tiefe aber bestimmte Stimme durch den Wohnbereich und Erin zuckte kurz zusammen, bevor sie ihren Blick von der Zeitung nahmen die vor ihr auf dem Tisch lagen. Ciaran Andreasson stand vor ihr. Seit einigen Tagen schon war Erin nun in Kronhausen, Vesland, bei Eva Kenzko auf dem Sportzentrum Redbird. Sie bekam aber jeden Tag Meldung von Jana, Ari, Ellen und/oder Ines. Auch Ellie war ein mal im Stall gewesen und hatte ihre Pferde longiert.
Erin saß nun aber hier in Vesland an dem Küchentisch von Tanja und Ciaran. Tanja hatte ihr, ihr Gästezimmer angeboten und Erin hatte es dankbar angenommen. Erst hatte sie sich zwar ein wenig Sorgen gemacht, wie es wohl sein würde, über einen Pferdestall zu wohnen, aber man bekam ihr oben in der Wohnung davon nichts mit.
„Erin hast du mich gehört? Du musst nach Hause fahren?“ wiederholte Ciaran sich erneut und setzte sich zu ihr an den Tisch. Eigentlich war Erin davon ausgegangen das der smarte junge Mann, mit seinen blauen Augen und braunen Haaren heute morgen zur Arbeit gefahren war. Er war Polizist. „Musst du nicht arbeiten, Cam?“ fragte sie ihn, anstatt ihm eine Antwort zu geben. Wirklich jeder hier auf dem Hof nannte ihn Cam, anstatt Ciaran. Wieso wusste Erin bisher noch nicht, aber es interessierte sich auch nicht wirklich. „Ich hab Bereitschaftsdienst. Die Fälle meines Teams sind alle abschlossen und so lange wir keinen neuen bekommen, haben wir Bereitschaft und können uns bewegen wie wir wollen“
Erin musterte ihrem Gegenüber nun genauer. Bereitschaftsdienst bei einem Polizisten, das ganze kam ihr doch etwas komisch vor. Cam zog eine Augenbraue hoch und sah sie dann direkt an, als wollte er ihr etwas sagen, was sie doch schon lange wusste und dann viel bei Erin der Groschen. So wie er sich bewegte und sich verhielt konnte es eigentlich gar nicht anders sein. „Du bist auch in einer Spezialeinheit, oder?“
Cam nickte „Erin hör zu. Ich bin im Grunde genau so ein Mensch wie du oder Tanja. Ich habe meine Ausbildung zum Polizisten erfolgreich beendet und mich dann spezialisieren lassen. Nachdem damals meine Geschwister und ich in Pflegefamilien gekommen sind, habe ich vieles getan um ein besseres Leben zu bekommen und mit meinem Job habe ich dies geschafft, auch wenn das für mich hieß Vesland zu verlassen und nach Deutschland zu gehen“ erklärte er ihr.
„Du kennst Jason?“ fragte Erin erstaunt. „Ich habe zusammen mit Jason das Team aufgebaut. Ich war Teamleiter und Jason mein Stellvertreter. Bis wir dann auch International anfingen zu agieren. So habe ich auch Tanja kennen gelernt. Es war damals geplant das es nur eine so eine Einheit geben würde. Da sich aber die Fälle häuften haben wir gemeinsam mit dem Vesländischen Polizei Department entschieden auch ihr eine solche Einheit aufzubauen. Jason hat die Leitung in Deutschland übernommen und ich hier. Noch heute habe ich engen Kontakt zu dem alten Team“ „Weiß Tanja was du machst?“ fragte Erin ihn direkt hinaus. „Natürlich“ lächelte Cam und sah sie danach wieder ernst an „Hör zu, in den letzten Tagen ruft Jason mich mindestens ein mal am Tag an um zu wissen wie es dir geht“
„Wieso ruft er mich nicht an?“ fragte sie verzweifelt
„Weil er dich Liebt und weil er weiß das du Zeit brauchst um damit klar zu kommen was auch immer das sein mag.2
„Tätsächlich?“ fragte Erin ihn überrascht und Jason nickt
„Ich weiß das Eva dir die 20 leeren Boxen angeboten hat und das du dich hier niederlassen kannst. Weißt du Eva hat ein unwahrscheinlich großes Herz und eine Hand für schwierige Probleme. Wir alle tragen hier unser Päcken mit sich. Der eine etwas größer, der andere kleiner. Das macht uns zu den Menschen die wir sind. Aber das hier wird nie dein Zuhause werden, solltest du wirklich hier bleiben wollen, quälst du dich und auch Jason nur. Du bist die erste Frau nach Amys Geburt, die er wieder in sein leben gelassen hat und solltest du dich gegen ihn entscheiden brichst du ihm das Herz. Sollte das wirklich passieren, hast du auch bei mir einen schweren stand hier. Er liebt dich und ich glaube nicht das er das verkraften würde“ damit drehte er sich um und ging in Richtung Haustür. Cam hatte ihr jetzt schon zwei mal gesagt, dass Jason sie liebte, aber hatte er recht? Liebte sie ihn?
„Cam!“ rief Erin ihm hinterher, als er die Haustür erreicht hatte.
„Ja?“ er drehte sich zu ihr um.
„Wieso nennen dich alle Cam?“ rutschte es ihr raus.
„Meine kleine Schwester Tilla konnte früher meinen Namen nicht aussprechen. Sie hat immer Camaran gesagt, anstatt Ciaran. Daraus ist Cam entstanden“
„Danke“ sagte Erin und Cam nickte ihr zu bevor er die Wohnung verließ.

Nachdem Cam die Wohnung verlassen hatte saß Erin noch eine ganze weile in der Küche und starte die Zeitung vor ihr an. Irgendwie hatte Cam ja auch recht. Jason hatte es ihr gegenüber nur gut gemeint und sich selber damit in Schwierigkeiten gebracht. Für Erin war es trotzdem schwer gewesen, sich auf die neue Situation einzulassen und vielleicht auch ein wenig überfordert? Sie wusste es selber nicht.
Entschlossen stand sie jetzt jedoch auf und ging in das Gästezimmer in dem sie derzeit wohnte. Entschlossen suchte sie ihre Sachen zusammen und stopfte alles, in die eigentlich viel zu kleine Tasche. Sie musste weiter. Entweder nach Hause, in so fern es noch ihr Zuhause war, oder einfach weiter. Länger hier bleiben wollte sie nicht. Entschlossen und mit leichter Gewalt schloss sie ihre Reisetasche und verließ das Zimmer und die Wohnung. Im Stall unter ihr war es ruhig und so bekam keiner mit das sie ging.

Nachdem sie ihre Tasche in den Kofferraum von ihrem Wagen gelegt hatte zögerte sie kurz. Eigentlich war es absolut nicht ihre Art einfach Abzuhauen, allerdings wollte sie auch niemanden rede und Antwort stehen. Am Ende zog es sie doch noch ein mal in den Stall, allerdings nicht in die Hauptstallungen sondern in den etwas kleinere Stall wo früher die Jungpferde drin standen. In einen der noch zwei vorhanden Laufställe standen die Ponys der Kinder. Die Tür zum Weide hin war offen, aber die drei Reitponys und zwei Shettys standen im Stall und dösten vor sich hin. Auf der anderen Seite des Stalles waren 20 große geräumige Boxen. Zwei von ihnen waren jetzt belegt. Diese Boxen hatte ihr Eva angeboten um hier zu arbeiten. Mittlerweile hatte sie sich gegen das Angebot ausgesprochen, aber vielleicht würde sie eines Tages darauf zurück kommen.
In einer der Boxen stand nun Max. Das Shetty kam aus schlechten Verhältnissen und durfte nun hier weiter leben in ruhe. Geritten wurde der Schecke nicht, dagegen hatte sich Eva bereits vor seiner Ankunft ausgesprochen, weil der gute einfach zu viel erlebt hatte. Eigentlich stand er zusammen mit den anderen Ponys im Laufstall, aber im Moment leistete er Darki Gesellschaft.

Erin setzte sich auf den Strohballen der gegenüber von der Box stand, zog die Beine an den Körper und schlang ihre Arme drum. Keine 24 Stunden nachdem Erin mit Eva bei dem Herrn Friedrich gewesen war, zog der Hengst hier ein. Mittlerweile wusste Erin das der Hengst kein Rappe war, sondern braun. Nach wie vor fehlte dem Hengst der Glanz in den Augen. Noch immer hatte er einen leichten Kummerblick und war leicht apathisch. Nachdem Erin und Eva den Hengst geputzt und von der Dreckschicht befreit hatten, kam ein sehr abgemagertes Pferd zum Vorschein.
Jedes Mal wieder zog sich Erins Herz zusammen, wenn sie den Hengst beobachtete. Durchgescheckt war er vom Tierarzt und auch der Schmied war das erste mal da gewesen. Da man aber kein Risiko eingehen wollte und dem Hengst auch etwas ruhe geben wollte, hatte man ihn hier in den Stall gestellt. Obwohl die Stute hier standen, zeigte er kein Hengstverhalten und war ruhig.
Wann immer Erin Zeit fand, saß sie ihr im Stall und beobachtete den Hengst, denn trotz seiner ruhe kam nicht jeder an ihn ran. Die Männer in Evas Team schon mal gar nicht und die Frauen hatte es nicht immer leicht. Eva hingegen hatte relativ schnell Zugang zu dem Hengst gefunden und auch Erin hatte kaum Probleme mit ihm. Damit waren sie aber auch die einzigen.

„Hier bis du“ hörte Erin eine bekannte Stimme neben sich und kurz darauf setzte sich jemand neben sie „Ich hab mir schon sorgen gemacht, als ich dich nicht gefunden habe“ Erin legte ihren Kopf leicht schräg und musterte die junge dunkelhaarige, aber trainierte Frau neben ihr. Tanja Aiden gehört mit zu den besten Reiterin in und um Vesland, in allen drei Disziplinen. Dazu war sie Evas Halbschwester und Cams Frau. Bereits bei der ersten Begegnung waren sie gut miteinander klar gekommen und mittlerweile war sie genau so gut mit ihr befreundet wie auch mit ihrer Halbschwester. Erin hatte großen Respekt vor ihr. Sie war erst spät in den Sattel gestiegen und hatte danach eine Steile Karriere hingelegt, erst im Springen, dann in der Vielseitigkeit und nun auch in der Dressur. In allen drei Disziplinen war sie bis zur schweren Klasse erfolgreich. Trotz alle dem war sie Bodenständig und loyal.
„Ich bauchte Zeit zum Nachdenken“ gestand Erin ihr leise und blickte wieder auf Darki, der sich nun in die andere Ecke seiner Box gestellt hatte und die beiden Frauen im Auge behielt. Ganz zu trauen, schien er ihnen nicht. Auch Tanja blickte nun in die Richtung des Hengstes.
„Cam hat das ganze nicht böse gemeint“ fing Tanja an
„Es ist alles in Ordnung, er hat ja auch irgendwie recht. Es hilft mir nicht mich zu verkriechen“
„Weißt du, jeder von uns hier hat seine Probleme“ fing Tanja an.
„Das sagte Cam auch“
„Ich weiß. Eva hat ein Händchen für Leute wie uns. Bitte frag mich nicht wie, aber wir alle haben unsere Probleme und Eva schafft es immer wieder uns alle auf den rechten Weg zu bringen. Du wärst hier also gut aufgehoben zwischen uns allen, aber Cam hat recht du musst nach Hause. Du hast das Glück, das du Eltern hast, aber wieso auch immer, dein Zuhause ist nicht hier und das weißt du tief in inneren auch“
„Ich weiß, aber das ganze geht mir so schnell. Jason ist mit einem Knall in meinem leben geknallt und mit einem noch lauteren Knall ist unsere Beziehung entstanden. Ich mag ihn echt gerne und Amy auch, aber ich hab das Gefühl ich kenne ihn gar nicht richtig und … ach ich weiß nicht ich hab das Gefühl es geht alles zu schnell“
„Es ist natürlich nicht der übliche Weg in eine Beziehung, aber normal ist langweilig und kann jeder. Gib ihm eine Chance.“

Erin dachte eine Weile lang über Tanjas Worte nach und sie hatte recht. Jason hatte viel für sie getan und es war nicht fair, ihm gegenüber, wenn sie nun einfach weg lief. Sie sollte wenigstens Versuchen Jason eine Chance zu geben. Erneut warf sie einen Blick auf Darki. Der Hengst hatte es ihr angetan. „Kennst du die Gesichte hinter diesem Pferd?“ fragte Erin Tanja und diese lachte
„Hat Eva sie dir nicht erzählt?“ Erin schüttelte mit dem Kopf und Tanja fing immer noch grinsend an sie zu erzählen.
„Auch Eva hat ihre Probleme. Weißt du Reiten war schon immer ihr Traum. Nach der Schule hat sie ihre Ausbildung zur Pferdewirtin gemacht und war bereits mit 19 fertig. Ihr Traum war es sich selbstständig zu machen und zu züchten. Ihre Eltern hatten kein Geld und wollten sie nicht unterstützen. Ihr erster Weg nach der Ausbildung ging in die Staaten. Die Amerikaner sind ja doch etwas anders, als wir hier und Eva lernte Jan kennen. Aber auch Jan hatte damals seine Probleme und die beiden hatten eine kurze Affäre. Irgendwann ging es für Eva wieder nach Hause und sie lernte Friedrich kennen. Mit seiner Hilfe hatte Eva die ersten Berittpferde und bald genug Geld um die ersten Pferde zu kaufen. Irgendwann wurde aus den ein Paar und das ganze Chaos begann. Irgendwann haben die beiden sich dann getrennt und sind Freunde geblieben. Eva hat den Kontakt zu Jan wieder aufgenommen und ihn hier her geholt. Die beiden haben dann ganz klein Angefangen. Irgendwann kam Darki dann in den Stall. Bei Eva war es Liebe auf den ersten Blick für dieses Pferd. Nach zwei Jahren kam sie allerdings an die grenzen mit dem Hengst, denn er war einfach zu schwierig. Als Friedrich dahinter kam, nutze er die Chance und machte Eva ein Angebot. Es hat noch Jahre gedauert bevor Eva sich von dem Hengst getrennt hat und auf das Angebot einging und kaum war der Hengst aus dem Stall, hat Friedrich gegen sie gearbeitet und schlecht geredet. Seit dem hat Eva versucht den Hengst wieder zu bekommen. Keine Chance. Glaub mir sie hat einiges Versucht. Auch Jan, aber es war nicht viel zu machen. Eins hat sich aber nie geändert, Friedrich ist einfach Geldgeil und deswegen hat sie dich angerufen. Du bist jung noch nicht bekannt hier in Vesland und du sieht einfach gut aus. Ich glaube auch Eva hat nicht damit gerechnet, das er drauf anspringt, aber er hat es“
„Was passiert jetzt mit ihm?“
„Ich gehe davon aus, das Eva ihn wieder aufbauen wird, dann antrainieren und anschließend verkaufen, an einen besseren Besitzer“ Erins Blick wandte nun wieder zu dem Hengst, der nun entspannter in der Mitte seiner Box stand und an seinem Heu knusperte. Ein drittes Pferd war derzeitig nicht drin und nach dem was sie nun übers Pferd wusste, war sie sich auch nicht sicher, ob sie mit ihm klar kam.

„Ich fahr nach Hause“ bevor Erin darüber Nachdenken konnte hatte sie die Worte schon ausgesprochen. Sie musste einfach nach Hause und sich ihren Problemen stellen. Erin verabschiedete sich von allen und setzte sich ins Auto. Sie lenkte das Auto vom Hof und machte sich auf den Weg nach Hause.

Je näher Erin Eichenau kam um so dunkler wurde der Himmel und um so mehr rutschte ihr das Herz in die Hose. Als sie die Hofeinfahrt vom Reitverein hoch fuhr fing es stark an zu regen und zu Donnern. In weiter ferne grummelte und donnerte es. Erin sah bereist Jana, Bianca und Ari zu den Weiden laufen. Schnell sprang sie aus dem Wagen und rannte den Frauen hinter. Ellen, Ines, Charlotte und Svenja kamen ihr bereits mit den ersten Pferden entgegen.
„Erin!“ rief Jana etwas überrascht als auch sie am Weidetor ankam. Sie nickte ihr kurz zu und nahm sich die Halfter von Tibbe und Targo und pfiff einmal laut. Die beiden Wallach reagierten sofort und kamen auf sie zu. Die beiden schienen doch ganz froh zu seinen, dass sie nun rein durften. Schnell waren die Halfter am Pferd und Erin zog die beiden Wallache in Richtung Stall. Hinter ihr donnerte es erneut und aus dem Augenwinkel sah Erin den ersten Blitz. Beide Pferde zuckten zusammen und schossen nach vorne. „Alles gut“ versuchte sie die beiden zu beruhigen und war froh, als Jana ihr im Stall einen der beiden abnahm. Ein Blick durch den Stall verriet ihr das zwei Boxen noch leer waren. Die von Scalli und die von Donnerfee. Doch in diesem Moment flog die Stalltür noch mal auf und Ines stand mit den beiden Stuten im Stall. Erin nahm ihr ihre Ponystute ab und brachte sie in die Box. Die Pferde sahen nicht besser aus, als wir im Moment. Die Klamotten nass und klebend an der Haut. Dazu war ihr kalt. Erin steckte noch kurz ihre Hände unter die Decke ihrer Pferde, doch diese waren trocken. Gemeinsam mit den anderen machte sie sich dann auf den Weg ins Stübchen, entschied sich aber dann doch noch mal anders und rannte zum Auto.

Mit ihrer Reisetasche betrat sie kurz danach als letztes das Stübchen. „Hier“ sagte Erin und warf dem ein oder anderen trockene Klamotten zu und zog sich selber dann auch trockene Sachen an. Gemeinsam setzte sie sich dann mit den anderen an den Tisch und schloss ihre kalten Hände um die Tasse Kakao, die Ari ihr hingestellt hatte. „Du bist wieder da?“ fragte Jana sie etwas unsicher. „Ja“ grinste Erin und sah sich in der Runde um. Die anderen sahen sie fragend an und Erin wusste das sie ihnen allen eine Antwort schuldig war. Also fing sie an zu erzählen, von dem Essen mit Jasons und ihrer Familie und ihren toten Eltern. Sie erzählte ihn wirklich alles, auch von ihren Ängsten und Gefühlen und als sie fertig war, sah sie in verständnisvolle Gesichter und der ein oder andere sah auch traurig aus.
„Und Jason? Wie geht es ihm dabei und wie geht er damit um?“ fragte Ari sie. Erin drehte ihre Tasse hin und her und sah die junge Frau dann direkt an. Ihre grünen Augen ruhte auf Erin ohne über sie zu urteilen. Sie schätze Ari und alle anderen Mädels hier auf Eichenau sehr und vertraute ihnen. „Ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau denn ich habe einfach dicht gemacht
„Er liebt dich“ Das gleiche hatte Cam ihr heute morgen schon ein mal gesagt und auch als Bianca ihr das erneut sagte konnte sie es immer noch nicht ganz glauben.
„Er war jeden Tag hier. Manchmal mit Ellie und Amy und manchmal auch nur er“
„Echt?“ Damit hatte sie jetzt so gar nicht gerechnet, grade weil sie wusste wie ungern er auch im Stall war.
„Fahr zu ihm“ diesmal war es Charlotte die ihr zuredete und Erin nickte.

Ja und das tat sie auch. Sie fuhr nach Hause zu Jason. Sie wusste zwar nicht ob sie beiden eine gemeinsame Zukunft hatten, aber sie wollte es wenigstens probieren.


zuletzt bearbeitet 25.05.2017 14:57 | nach oben springen


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